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Messen & Magnificat (Apokryphe Werke 6)
Großbild
- Label:
- CPO
- Bestell-Nr.:
- 3277331
- Aufnahme:
- DDD, 2009
- Veröffentlichung
- geplant zum 24.1.2012
- Artikelformat:
- CD
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Künstler: Gesualdo Consort Amsterdam, Solisten der Musikhochschule Bremen, Alsfelder Vokalensemble, Hannoversche Hofkapelle, Wolfgang Helbich -
Hörproben:
- Titel 1
- Titel 2
- Titel 3
- Titel 4
- Titel 5
- Titel 6
- Titel 7
- Titel 8
- Titel 9
- Titel 10
- Titel 11
- Titel 12
- Titel 13
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- Titel 15
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- Titel 17
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- Titel 19
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- Titel 21
- Titel 22
- Titel 23
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Eine Spur zu Bach?
Nach längerer Pause führen wir nun unsere verdienstvolle Reihe Bachscher apokrypher Werke unter der Leitung von Wolfgang Helbich fort. Auch diese Einspielung leistet wieder einen wichtigen Beitrag zur klanglichen Erschließung des Bachschen Aufführungsrepertoires. Allein, dass sich ein bestimmtes Werk einst im Nachlass des Thomaskantors JS Bach befand, darf ohne weiteres als Empfehlung gelten, auch wenn heutige Wissenschaftler die Urheberschaft Bachs teilweise widerlegen. Wolfgang Helbich selbst zu seiner neuen Aufnahme: „Seit vielen Jahren interessieren mich diese Werke als eine Spur zu Bach. Schon als sie noch ein von niemandem beachtetes Schattendasein im Anhang des BWV führten, wollte ich wissen, warum Bach sich mit ihnen beschäftigt hat und ob sie sich auch für unsere Zeit lohnen könnten. Mit inzwischen 5 CD-Produktionen apokrypher Bachwerke, die ich zusammen mit dem Alsfelder Vokalensemble bei cpo veröffentlicht habe, sind wir vielfach fündig geworden. Wir konnten reizvolle und bewegende Musik für interessierte Hörer erschließen. Mit dieser sechsten Aufnahme kommen sehr unterschiedliche und besonders schöne Beispiele seiner Auseinandersetzung mit Schöpfungen anderer Komponisten ans Licht. Ausgerechnet das Werk, das in keiner eigenen Handschrift Bachs überliefert ist, wird ihm inzwischen mit großer Sicherheit zugeschrieben: Die Kantate „Nach dir, Herr, verlanget mich“, BWV 150. Die Zweifel an Bachs Urheberschaft beziehen sich auf höchst ungewöhnliche, für den uns bekannten Bach sehr untypische Eigenschaften. Aber die sinnliche Klangfülle der 23-stimmigen Messe in G, die originellen Einfälle des Magnificat in C, die kurzweilige Lebendigkeit der Messe in a und der 3 verschiedenartigen Sanctus-Vertonungen, in deren letzten nach meiner Einschätzung Bach als Bearbeiter aus einem hübschen Werk ein großartiges macht, vereinigen sich in dieser Kantate, die man niemand anderem zuschreiben mag, als eben Johann Sebastian Bach. Auf solche Musik seiner Vorgänger und Zeitgenossen (oder manchmal doch aus seiner eigenen Feder?) will unsere Produktion Lust machen und neugierig auf das, was sie mit ihm gemeinsam hat und was sie unterscheidet.“Product Information
A Link to Bach?
After a long pause we are now continuing our distinguished series of Bach’s apocryphal works in performances led by Wolfgang Helbich. Like its predecessors, this recording makes an important contribution toward the full musical documentation of Bach’s performance repertoire. The mere fact that a certain work once was found in the personal papers of the Thomaskantor Johann Sebastian Bach qualifies as a fine recommendation even if today’s musicologists have sometimes successfully challenged Bach’s authorship. Wolfgang Helbich himself has written of his new recording: »For many years these works have interested me as a clue to Bach. Even when they still led a shadowy existence in the appendix of the BWV, without anybody paying any particular attention to them, I wanted to know why Bach had occupied himself with them and whether they might also have their rewards for our times. We have met with repeated success with the five previous CD productions of apocryphal Bach works that I have released with the Alsfeld Vocal Ensemble on cpo. We have made fascinating and moving music available to interested listeners. On the present sixth recording quite diverse and especially fine examples of Bach’s occupation with the creations of other composers are brought to light. Precisely the composition that is not extant in any autographic score by Bach is now ascribed to him with a high degree of certainty: the cantata ‘Nach dir, Herr, verlanget mich’ BWV 150. The doubts about Bach’s authorship concern most highly unusual characteristics very untypical of the Bach known to us. But the rich and sensuous sound of the twenty-three part Mass in G major, the original ideas of the Magnificat in C major, and the delightful vibrancy of the Mass in A minor and the three Sanctus settings (three settings so very different in character; and in the last of them, in my estimation, Bach as an arranger transformed a beautiful work into a magnificent one) are combined in this cantata, which nobody would ascribe to anybody but the one and only Johann Sebastian Bach. Our production aims at enabling listeners to enjoy such music by Bach’s predecessors and contemporaries (or sometimes of his own authorship after all?) and arousing their interest in what such composers have in common with him and what differentiates them from him.« - Anmerkungen:M
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